Montag, 15. Juli 2013

Socken - Tutorial 2 - Die andere Ferse

Wem die Socken mit Zick-Zack-Spirale  zu "schlabberig" sind oder die Ferse im Halbpatent zu dick ist , dem kann ich  die nachträglich eingestrickte Ferse wärmstens empfehlen.
Diese Technik stammt ursprünglich aus dem Orient. In der Türkei werden die  Füsslinge an der Spitze begonnen, die Maschen für die Ferse still gelegt und am Schaft beendet.
Das hat den Vorteil, dass man nicht den ganzen Socken auftrennen muss um die Ferse neu zu stricken.


Ich mache das so:

Anschliessend werden die stillgelegten Maschen aufgenommen. 
Ich nehme aus dem "Rand" auch ein paar Maschen dazu auf. Das gibt etwas mehr spiel und es entstehen keine Löcher. Dann wird die Ferse in Runden gestrickt. Fast so wie die Spitze.

Es werden in jeder 2. Runde am Anfang 2 M verschränkt zusammen gestrickt und am Ende 2 M zus.Str.
Wenn nur noch jeweils 8-10 M übrig sind, werden sie im Maschenstick zusammen genäht. Fertig ist die Ferse!


Die Socken passen super.

Eine andere Methode ist die von Cat Bordhi stammende Tomatenferse.
1 Drittel der Maschen werden für den Fuss stillgelegt. Die Restlichen 2/3 ergeben die Ferse. Wer eine genaue Anleitung sehen will geht auf YouTube oder auf Cat´s Homepage.

Die Ferse ist supereinfach zu stricken, passt sich gut an und ist bequem. Bei manchen Mustersocken ist sie allerdings kaum oder nur schwer machbar, da das Muster auf dem Spann nicht weitergeführt werden kann. 

Bei beiden Ferstenvarianten ist es gleich, ob der Socken vom Bund oder von der Spitze begonnen wird. 

Viel Spass beim Ausprobieren wünscht euch Gusta

p.s. das ist auch was für Stricklust

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