Montag, 16. Juni 2014

Da Vinci Ausstellung - Das Genie/ Teil 1

Leonardo Da Vinci - Das Genie heißt die Wanderaussstellung, die vom 12.04. bis 10.08. in Nürnberg halt macht. 
Eine fazinierende Ausstellung über diesen fazinierenden Künstler.
Die Planung und Vorbereitung der Aussstellung nahm 10 Jahre in Anspruch!!!! Es wurden Modelle und Orinialgroße Maschinen bzw. Konstruktionen nachgebaut.... aus den Materialien und den Mitteln des 15. Jhd.
Die Ausstellung mit nur einem Wort zu beschreiben ist mehr als schwierig - sie ist ÜBERWÄLTIGEND!!!!!!!! 

Ich habe diese Ausstellung mit meinem Teenie-Mädel besucht. Sie war nicht nur begeistert von den vielen Gegenständen incl. Erklärungen und Videos sondern auch von den kompetenten Führungen! 

Leonardo (1452-1519) wurde als uneheliches Kind geboren und so  blieb ihm die Bildung versagt. Er brachte sich später selbst lesen und schreiben bei. Sein Vater, ein Notar, erkannte sein künsterlisches Talent und lies ihn in bei Andrea del Verocchio in die Lehre gehen.  Bald übertraf er seinen Meister mit dem Pinsel. Noch heute sind seine Bilder weltberühmt.
Mona Lisa heute: gealterte Farben und Firnis
Mona Lisa wie sie Leonardo malte

 Auch die Damen mit dem Hermelin ist wohlbekannt:
wie auch die Felsgrottenmadonna, die er 2 mal für das Kloster malen musste, da die erste Fassung den Mönchen nicht gefiel.
Am bekanntesten ist auch sein letztes Abendmal

In der Ausstellung läuft darüber ein sehr interessanter Film. 

Dank einer fachkundigen Führerin wissen wir nun viel mehr über seine Bilder und sein Leben. (Diese Führungen kann man buchen, in den Pfingstferien finden sie stündlich konstenlos statt ;))

Leonardo blieb Zeit seines Lebens jugendhaft und neugierig. Ihn faszinierte die Natur, die Mathematik, Geometrie und die Physik.
Viele bekannte Dinge wollte er noch genauer erforschen.
So stelle er sich die Frage: Wenn Wind Energie erzeugt, erzeugt dann fünfmal soviel Wind auch fünfmal soviel Energie?

Ihn faszinierte die Mechanik ebenso wie einfache physikalische Dinge.
Kugellager
Das Kugellager und der Wagenheber sind uns heutzutage geläufig. 
"Wagenheber"
 Ebenso wie der Kettenantrieb.

 Viele davon ließen sich ausprobieren. Das hat unheimlich Spaß gemacht.  Zu jedem "Gerät" stand eine ausführliche Erklärung. Mir schwirrt heute noch der Kopf davon. Aber es war sehr aufschlußreich. Fazinierend was in seinem Hirn vorgegangen ist. 

Die Erleichterung des Lebens stand ihm im Vordergrund. So erfand er eine Säge, die mit wenig Kraftaufwand zu betreiben ist......

....einen Streckenmesser....
den vorläufer eines Automobils
und viele nützliche Dinge. Er war seiner Zeit um 400-500 Jahr voraus. So ersann er auch die Räder der Dampflokomitive
und einen mechanischen Hammer
Im nächsten Teil erzähle ich euch etwas über die "Verborgene" Seite und seine anderen Leidenschaften.
ab zu Nähfrosch

p.s. dieser Beitrag spiegelt die Meinung von meiner Tochter und mir wieder. Wir erhielten weder Freikarten noch sonstige Vergünstigungen. Wir sind einfach nur fasziniert von dieser Ausstellung und Geschichte.
1 Kommentar
  1. Das sieht ja richtig spannend aus. Lustig finde ich ja, dass ich gerade Sakrileg als Hörbuch höre und es da auch um DaVinci, die Mona-Lisa und die Felsgrotten Madonna geht. Das passt so gut :D

    Liebe Grüße
    Rebecca, die den Aufwand gigantisch und beeindruckend findet

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