Montag, 14. Juli 2014

Short Stories #7: Durchhänger?

Ich weiß, ich müsste noch so vieles machen. Zum Beispiel einige Bankgeschäfte, die Steuer *würg* und dann noch den Haushalt *ächtzundstöhn* ...... aber ich kann mich heute irgendwie gar nicht aufraffen. Immer wieder scheint die Sonne draußen gefolgt von einem kräftigen Regenguss. Das war die letzten Tage immer wieder so ein Wetterchen.
 So auch gestern, als wir vom Allgäu wieder nach Hause fuhren. Da brauten sich immer mehr mächtige Regenwolken zusammen.


Das beste allerdings war der Regenbogen:
ich freue mich immer ganz besonders, wenn ich einen sehe. Allerdings ist es nicht gerade einfach, auf der Schnellstraße ein Foto davon zu machen.

Habt ihr schon einen doppelten Regenbogen gesehen?
(verlinkt mit inHeaven, ein Stück Himmel)
Wenn ihr genau hinseht, könnt ihr über dem Regenbogen noch einen ganz blassen erkennen. Das ist wirklich herrlich.

In letzter Zeit gab es viele Höhen und Tiefen.... eigentlich mehr Tiefen und dazu ganz dolle "Warnschüsse". 
Anfang des Jahres habe ich mir vorgenommen etwas mehr Speed aus meinem Leben zu nehmen. Das hat anfangs auch ganz gut geklappt. Durch den Wegfall eines Trainingstages hab ich wirklich mehr Zeit gewonnen. Nur manchmal hab ich das Gefühl die gewonnene Zeit nutzlos zu verplempern. Das hinterlässt so ein schales Gefühl. Obwohl es zur Entschleunigung beitragen dürfte.
Doch innerlich bin ich immer noch auf voller Fahrt.

Da wünschte ich mir doch ein wenig mehr Unterstützung und Verständnis von allen Seiten. *seufz*

Nicht mehr lange und dann sind hier Ferien. Ein Mix aus Erholung und Action wäre wohl optimal. Mal sehen, ob wir das irgendwie hinbekommen.

Samstag hab ich mir mal Zeit genommen und mit dem Teeniemädel Himbeeren aus unserem Garten gepfückt und verarbeitet.
 (die Johannisbeern müssten auch runter..... aber ihr kennt sicherlich diesen Komischen Kautz, der einen daran hindert *schmunzel*)
Daraus wurden dann ganz leckere Schokomuffins mit Himbeer-Topping *schmatz*

Entschleunigen.. jaaa.. möglichst schnell und möglichst lang anhaltend... doch nicht immer ist das einfach, wenn einem die Familie quasi einen Strich durch die Rechnung macht.

Mehr Short Stories zu diesem Thema könnt ihr HIER  und hier nachlesen.

8 Kommentare
  1. Liebe Gusta,
    auch das Entschleunigen kostet Zeit! ;-)
    Versuch's doch mal mit "jeden Tag ein viertel Stündchen" :-)
    Für heute schenke ich Dir ein Entschleunigungs-Viertelstündchen", ab morgen musst Du es Dir selber schenken.♥
    Lieben Gruß
    moni

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    1. Danke Moni, das werde ich versuchen.
      LG Gusta

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  2. Das kenne ich auch. Wenn Stress ist, dann kriege ich so viel geschafft und bin dann zwar platt aber zufrieden mit mir, aber jetzt habe ich keine Kurse und viel zu viel Zeit. Da kommt dann der Gedanke "machste das halt später" und dann doch nicht und ich frage mich immer, was habe ich überhaupt geschafft. Hier ein bisschen, da ein bisschen aber nichts von dem Großen und Wichtigen, das wird aufgeschoben. Mario hat jetzt schon angeboten mich ins "Kabuff" zu sperren, da habe ich einen Tisch, eine Stuhl, Licht und Strom. Alles andere nimmt er mir weg, damit ich mal voran komme :D So weit ist es schon, da bin ich sicher, dass du doch noch mehr schaffst und es einfach mal genießen solltest, wenn du einen Moment Ruhe hast :)

    Liebe Grüße
    Rebecca

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  3. Liebe Gusta,
    nur nicht aufgeben! Schreib groß in den Familienkalender deine regelmäßige Entschleunigungstermine ein und rüttle nicht daran und lass nicht daran rütteln, bis es für alle gleichermaßen zur Normalität wird... hört sich irgendwie einfach an, ist es aber nicht... bleib aber dran... ich drücke dir die Daumen, dass es klappt...
    Herzlichst
    Natalia

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  4. Liebe Gusta,

    auch Faulenzen ist sinnvoll verbrachte Zeit. Manchmal braucht man das und muss es seinem Körper einfach zugestehen. Auch ohne schlechtes Gewissen. Der Haushalt kann auch mal warten, das dreckige Geschirr und die dreckige Wäsche sind morgen auch noch da.

    Ich kenne das leider und es kostet viel Kraft sein Leben mal zu entschleunigen.

    Mir hat dabei ein Wochenplan geholfen indem ich mir einen Tag (Abend) gönne an dem ich gar nichts mache, den Dreck einfach liegen lassen und lese, spazieren gehen oder sonst wo mir gerade danach ist.

    Ich drücke dir die Daumen das du dich erholen kannst.
    Liebe Grüße
    Armida

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    1. Stimmt - ich hab meist ein schlechtes Gewissen. *seufz* danke für deine aufmunternden Worte.
      Das nächste mal wenn ich Faulenze, denke ich daran, daß ich mir eigentlich was gutes Tue und Kraft tanke!! DANKE!

      Liebe Grüße
      Gusta

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  5. Vielleicht kommt das Thema für dich zur rechten Zeit (wie für mich auch?) - als Denkanstoß... und trage doch in deinen Kalender einfach mal Termine mit DIR ein... und diesen "Termin" nimmst du genauso ernst wie einen Arztbesuch oder andere wichtige Termine... und dann machst du einfach nur mal etwas für dich... egal, ob es etwas Kreatives ist, ein Blog-Eintrag, ein Buch lesen - oder alleine einen Kaffee trinken gehen... das kann SO entschleunigend sein... - ich übe auch noch... aber da muss frau am Ball bleiben... sonst klappen wir irgendwann weg - und damit ist auch niemanden geholfen! LG, pass auf dich auf!!

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    1. Marion, wie wahr. Wenn wir wegklappen, klappt alles zusammen. Ich werde mir deinen Rat zu Herzen nehmen und das mal mit dem Kalender probieren. Dann hab ich wahrscheinlich auch kein schlechtes Gewissen, weil ja ein Termin im Kalender vermerkt war - mit mir ;)

      Liebe Grüße
      Gusta, die auch noch übt zu Entschleunigen und auf sich aufpassen wird

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