Sonntag, 8. Februar 2015

Buch: Professionell Schneidern

Wie bereits letzte Woche erwähnt, bin ich ziemlich kritisch mit meinen Nähergebnissen. 
Meine Mutter war Kostümschneiderin an der Oper und hat mit vielen verschiedenen Materialien gearbeitet. Davon hab ich eine Menge mitbekommen und bin ihr dafür unendlich dankbar.
Allerdings weiß ich auch, daß eine unmenge Arbeit hinter manchen wunderschönen Roben steckt - und zwar eine Menge Handarbeit.
Damit ich ab und zu etwas nachlesen kann, habe ich mir  - wie soll es anderes sein - ein Buch zugelegt.
Von außen macht es nicht viel her.... aber wartet erst einmal ab!

 Das Buch ist in die gängisten Techniken unterteilt und so kann man schnell zu einem Kapitel gelagen.

Es folgt ein Blick auf das richtige Handwerkszeug. 
Dazu kann ich nur sagen - mit den richtigen Füßchen näht sich alles viel besser (und die meisten sind gar nicht mal soo teuer).
Hier ein ausführlicher Bericht darüber.

Und schon geht es los mit Einfassungen und Abschlüsse bei Jerey, Chiffon, Webware und Co.







Es sieht nicht nur aufwendig aus, das ist es bestimmt auch - doch das Ergebnis wird einen Beeindrucken!
Genauso wie die feinen Abnäher ohne verknoten der Fäden und verziehen des Stoffes an der Spitze.

Zu jedem Kapitel gibt es unzählige Tipps und viel "Insider-Wissen".

Verschiedne Futter werden verglichen und man sieht wirklich einen Unterschied im Sitz und Fall. Nicht umsonst lernen manche Jahrelang diesen Beruf *seufz*

Auf besondere Materialien wird ebenso eingegangen wie auf die gängigen und welchen Unterschied es macht, ob man für eine Bluse Baumwolle oder Jersey nimmt. Da muss ich schon öfters mal etwas nachlesen, aber es ist immer wieder lehrreich.

Klassiche Nähtechniken wie Französische Nähte oder Falten werden supergut erklärt. Ebenso wie Knopflöcher in verschiedenen Varianten.


 Die Passrom wird anhand eines Nessesl-Modells gezeigt.
Ich weiß noch, das meine Mutter solche Probemodelle genäht hat. Aber wer von uns würde heute so einen Aufwand betreiben?
ok... für ein Kleid, daß ich mir selbst entwerfe und dann ganz oft nähe würde ich das vielleicht eventuell unter umständen in Erwägung ziehen *g*.



So weit dieser Ausflug in die Hohe Kunst der Schneiderei.

Nächste Woche gibt es etwas bodenständigeres ;)


 
5 Kommentare
  1. Puh, cool ist das ja schon. Von deiner Mutter hast du sicher viel gelernt, das ist ja ein kreativer Beruf. Wahnsinn.
    Liebe Grüße,
    Petra

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  2. Huuu, das sieht wahrlich nach hoher Kunst aus, liebe Gusta! Ich bin schon froh, wenn ich ein Herz oder einen Beutel nähen kann - aber in meinem Kopf habe ich auch schon immer solche tollen Roben entworfen. (Naja, eigentlich nicht nur in meinm Kopf, ich habe meine Kindheit und Jugend immer wieder "Modezeichnungen" gemacht - bei mir scheiterte es nur am Nähen...) Toll, dass deine Mutter eine so wunderbare Schneiderin war - und dir bestimmt einiges von ihren Genen mitgegeben hat!
    (Wir haben gestern - zum bereits 2. Mal - das Musical "We will Rock you" angesehen, und da hätte ich gern das eine oder andere Kostüm gehabt - vor allem von der "Killer Queen" ;o))
    Ganz liebe lachfaltige Rostrosengrüße
    von der Traude

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  3. Puhh das schaut schon nach einer richtigen Wissenschaft aus. Aber toll dass es sowas gibt, danke fürs zeigen.
    Liebe Grüße und einen schönen Start in die neue Woche
    Armida

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  4. Liebe Gusta,
    das ist total interessant. Vielen Dank fürs Zeigen und Berichten!
    Liebe Grüße
    Natalia

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  5. Wow. So viele Feinheiten. Wirklich richtig professionell. Das muss ich mir merken :)

    Liebe Grüße
    Rebecca

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