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Sonntag, 26. März 2017

Brustverkleinerung vorher-nachher

Am 07. April werden es nun schon 5 Monate seitdem ich von einer Last befreit wurde.

In den letzten Wochen sind die Brüste wesentlich weicher geworden und die Schwellungen gehen immer mehr zurück.
Zwar hatte ich hin und wieder ein Stechen, aber das ist ganz normal. 


Hier habe ich noch ein paar Vorher-Nachher-Bilder *ich liebe das* von meinen selbst genähten bzw. gestrickten Oberteilen:



Mittwoch, 15. Februar 2017

Brust-OP: 3 Monate danach

Eigentlich wollte ich dieses Update schon am 07. Februar schreiben, denn dann wären es genau 3 Monate gewesen. 
Aber wie es immer so ist...... funkt einem das Leben 1.0 dazwischen *lach*.

Trotzdem wollte ich kurz erzählen, was sich für mich geändert hat.

Eigentlich ist alles leichter geworden. ;)
Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen zählen zu den wenigen Ausnahmen, wenn ich mich mal verlegt habe etc; sie sind nicht mehr an der Tagesordnung!

Bis zum ca. 10. Januar hatte ich noch mit der Entzündung zu kämpfen. Aber dann war sie auf einmal weg.... und ich konnte endlich den Kompressions-BH los werden.

Samstag, 3. Dezember 2016

Post OP Woche 4

Ich kann es kaum glauben, dass es schon so lange her ist.... und irgendwie kommt es mir auch kürzer vor, da ich ja alle paar Tage zur Kontrolle muss.

Rechte Seite sieht schon richtig gut aus. Ich creme jeden Tag die Narben ein. Jetzt muss sich die Brust nur noch entfalten *lach* ..... eine kleine Querfalte ist schon verschwunden.... jetzt fehlt noch eine größere. Das Gewebe wird schon ein klein wenig weicher, aber es gibt immer noch sehr harte Stellen.
Nachher

Donnerstag, 24. November 2016

Post OP - Woche 2 +3

7 Tage nach der OP kamen ein paar Knopfnähte heraus. Das war bis auf 2 überhaupt nicht zu spüren.

Danach erlebte ich 4 Tage ein auf und ab. Mal war die linke Brust geschwollen und dann ging die Schwellung wieder zurück. 
Nachdem ich Donnerstag meinte, ich hätte eine Vergrößerung statt einer Verkleinerung erhalten, fuhr ich zu meiner Ärtzin.

Sie beruhigte mich zuerst. Dann sah sie sich die "Bescherung" an. Sie betäubte das Drainage-Loch, weitete es und schon floss es aus mir heraus. Eine gefühlte Stunde (dabei war es höchstens eine dreiviertelste) lag ich auf der Liege und sie drückte die Brust aus. Eiter und Wundwasser flossen unaufhörlich. Gut so.  Einen Abstich davon schickte sie ins Labor. Vorsorglich schrieb sie mir ein Antibiotikum auf. Auf dieses hab ich massive Kopfschmerzen bekommen. Naja... also dann eine Schmerztablette hinterher :)

Samstag Kontrolle und das gleiche Spielchen nochmal. Dann floss es immer wieder, wenn ich mich hinlegte. Was aber sehr gut ist. 

Montag (14 Tage nach OP) sollten die Fäden raus. Es waren insgesamt 10 Stück (4 um jede Brustwarze und eine lange Naht nach unten). Nach der Tortour am Freitag/Samstag war dies ein "Spaziergang". Da ich eh noch Kopfschmerzen hatte, nahm ich vorher noch ein Schmerzmittel. 
So war es dann nur noch halb so schlimm *g*. 
Manche Fäden merkte ich gar nicht, andere ziepten ein bisschen (aber nicht schlimm). Nur den längsten Faden merkte ich, wie er stückchenweise immer weiter nach oben durchgezogen wurde. Es war ein komisches Gefühl, aber nicht schmerzhaft.

Währenddessen floss schön viel Wundwasser aus der Brust. 

Mittwoch dann wieder Kontrolle. Diesmal floss nichts mehr. Allerdings fühlte sich die Brust auch nicht leer an. Sie hat die Narben angesehen, eine Stelle mit Silberpflaster versehen (dort wo die gerade Narbe auf die Brustwarze tritt).
Abends duschte ich dann ausgiebig ( was immer noch ein komisches Gefühl ist, da die Brüste so weit oben sind *lach). 
Die Narben habe ich dann eingecremt. Rund um die Brustwarze ist das gar nicht schlimm, aber die gerade Narbe.... nun..... das fühlt sich nicht an, als wäre es ich. So komisch..... als würde das nicht zu meinem Körper gehören..... ich fühle dort auch nicht wirklich viel.... seltsam.... *grusel*.... irgendwie seltsam dort hin zu langen.

Dann wollte ich mir eigentlich einen Film ansehen, doch durch das warme Wasser und das trocken föhnen der Narbe hat sich die Wunde wieder geöffnet und es lief wieder. Um das ganze zu beschleunigen hab ich mich getraut hin zu langen und selbst mal etwas zu drücken. War gar nicht schlimm - fühlte sich an, als würde ich nen Pullover ausdrücken *lach*.

Das Ergebnis aus dem Labor war auch da: keine Erreger - nichts. Warum sich dann Eiter gebildet hat bleibt wohl ein Rätsel. Auf jeden Fall wird der Abstrich noch für 7 Tage beobachtet - falls sich doch noch was zeigen sollte.

Na ich bin gespannt, wie es weiter geht. 


Mittwoch, 23. November 2016

Brust-OP: Ablehnung des Widerspuchs

Diesen Post wollte ich schon seit Wochen veröffentlichen. Aber jedes mal, wenn ich mich dran setzte, kochte wieder ungeheuerliche Wut in mir auf.
Und immer wieder stellt sich mir die Frage: bin ich doof oder wird die Welt (die Menschen) da draußen immer bescheuerter?

Darauf habe ich bis jetzt keine vernünftige Antwort gefunden.

Nun aber zum eigentlichen Thema:

Anfang August bekam ich von der Krankenkasse ein Schreiben, in dem mein Widerspruch abgelehnt wurde. Und zwar mit folgenden Begründungen:

Sonntag, 13. November 2016

Brustverkleinerung OP und die Tage danach

OP- Tag:
Ich war richtig aufgeregt. Schon die Tage zuvor habe ich Globulis genommen und so auch diesen morgen. Dann bin ich mit der S-Bahn hinein gefahren. 
In der Privatklinik angekommen nahm mich schon meine Ärztin in Empfang, zeigte mir mein Zimmer, meinen persönlichen Krankenpfleger und dann ging es zum "malen". 
Ich hatte gar keine Zeit noch mehr aufgeregt zu werden. 
Schnell noch ins Hemdchen, Mützchen und die doofen Strümpfe geschlüpt..... 
schon kam der Anästesist, sprach mit mir über die Narkose. 
Gleich darauf wurde ich vom Pfleger in den OP geführt. 
Arg..... die ganzen Lichter, Instrumente, der Tisch..... 
Was soll ich sagen.... schon ein komischer Anblick, wenn er auch nur 5 Sekunden dauerte. 
Ich bekam nur noch den Piekser der IV mit, die warme Decke auf den Beinen, ein bisschen Sauerstoff zum einatmen und wech war ich. Bingo!

Montag, 4. Juli 2016

Das Gutachten der Krankenkasse

Als ich heute das Gutachten (im Auftrag der Krankenkasse) durchlas, verschlug es mir die Sprache! 
Die Begründungen sind meiner Meinung sowas von "fadenscheinig" und "lächerlich" , das ich langsam zur männerhassenden Emanze mutiere!

Verfasst von Herrn (!!!!!!) B.T. aus B. (Den Doktortitel lasse ich bewusst weg - warum erkläre ich gleich)


Die Form und Größe der Brüste sind in Bezug auf den Körper als durchaus harmonisch zu bezeichnendes Bild.

Diese Aussage trifft der Mann auf Grund von Fotos (!!!!) und weil es ein Mann ist.

Diese Aussage stützt der auf meinen BMI !!!!!!!!!!!!!!

Also auf eine mathematische Formel, entwickelt von einem MATHEMATIKER (kein Medizinier - kein BIOLOGE) Adolphe Quetelet 1832 .


Obwohl der BMI nicht nur umstritten ist und es neuere Ansätze gibt, wird im Gutachtungsinstitut noch wie vor 200 Jahren geurteilt. Korrekterweise müsste er den genauen Fettanteil in meinem Körper berechnen. Obendrein wurde im Brief der Ärztin darauf hingewiesen, dass es eine DRÜSENBRUST ist und somit kann dort kein Fettgewebe durch Abnehmen abgebaut werden!!!!!!  Da ich breitere Schultern (somit ein breiteres Kreuz habe), ist hier schon mal etwas verfälscht. Anhand des BMI müssten alle Kraftsportler höchst Adiöps sein! (ich könnte mich jetzt noch viel mehr darüber auslassen)


Einschränkend muss hinzugefügt werden, dass Korrekturen der physiologischen Veränderungen als Folge von Alter, Schwangerschaft oder Medikamenten u.a. keine medizinisch indizierten Eingriffe darstellen.

Hier teilt mit der wehrte Herr mit, dass ich Schlichtweg selbst schuld bin, wenn ich Schwanger werde (und somit den Staat sichere *kopfschüttel), wenn ich Ärzten vertraue (und somit kann ich ihn auch nicht für voll nehmen) und wenn ich Alt bin.

AUSSERDEM wurde als Begrüdung für diese Maßnahem weder das Alter, noch mein Lebenslauf aufgelistet, sondern meine BESCHWERDEN!!!

DAS IST SCHLICHTWEG DISKRIMINIEREND!!!!!

Meine Freundin hat nach 3 Schwangerschaften eine Brustverkleinerung bezahlt bekommen. Ok... sie ist bei einer anderen Krankenkasse. Da scheint es nicht Eigenverschulden zu sein, wenn man Kinder gebärt.

Kurz gesagt - die Krankenkasse hat die Kosten Übernahme abgelehnt.

Dienstag, 22. März 2016

My Breastreduction - update

Jetzt hab ich fast einen Monat lang nix mehr geschrieben. Es ist auch nicht sonderlich viel passiert. 
Inzwischen ist der Bericht von der Ärztin eingetroffen (sehr ausführlich und genau so wie ich es geschildert habe *freu*) und bei einem neuen Frauenarzt war ich auch schon.
Er war total nett und hat mich sehr gut über meine Situation aufgeklärt.
Im Ultraschall hat sich der "Verdacht" einer Drüsenbrust bestätigt. Ist zwar gut beim Operieren, da sauber genäht werden kann, aber halt auch eben schwer.

Mir schmerzen bereits kurz nach dem Anziehen die Schultern  - kein Wunder, denn der BH drück ja genau wieder an die gleiche Stelle.
Außerdem sind Haltungsschäden vorprogrammiert. Eigentlich müsste die Kasse die OP übernehmen, da die Kosten einer lebenslangen "Folgebehandlung" viel höher wären.

Das Schreiben an die Krankenkasse ist abgeschickt. Nun warte ich auf Antwort und dann gibt es wieder ein Update - hoffentlich mit OP Termin :)

Ich kann es kaum abwarten etwas von der Last los zu werden. 

(warum?wieso?weshalb? zum Nachlesen)