Mittwoch, 31. Mai 2017

Ist Impfen ein guter Schutz gegen Zecken?

Mein Post mit den Zeckenrollen warf die Frage auf, wie ich zu Zeckenschutzimpfungen stehe.

Nun.... das ist ein schweres Thema und NUR meine EIGENE MEINUNG, die ich mir auf Grund von Arztgesprächen und Literatur gebildet habe.

Die häufigsten Erreger, die Zecken übertragen, sind die Erreger für FSME und Borreliose.
Da diese beiden Erreger auch durch andere Stechmücken übertragen werden können, macht man sich natürlich Gedanken, ob nicht eine Schutzimpfung schützen könnte.

Zuerst mal muss man feststellen, dass JEDE Impfung eine Belastung für den Organismus ist. Und nicht jeder Organismus kann alle Eindringlinge verkraften - auch nicht solche aus dem Labor!

Der Mensch kann NUR eine Impfung gegen die FSME-Erreger erhalten, wohingegen bei Tieren gegen Borrelien geimpft wird.
Erstmal macht mich das stutzig.

Borrelien

Warum können Tiere gegen Borrelien geimpft werden und der Mensch nicht? 
Dient da insgeheim das Tier als "Versuchsobjekt"?
Fakt ist, dass trotz intensiver Forschung seit den 1980iger Jahren keine vernünftige Immunisierung (weder Aktiv noch Passiv) zur Verfügung steht. (Quelle Wikipedia)

Aus sicherer Quelle weiß ich, dass bei Hunden gegen einen Stamm Borrelien geimpft wird, der in Nordamerika vorkommt und hier NICHT ist. Also ist die Wirkung meiner Meinung nach gleich Null. Besagte Quelle lässt ihren Hund auch nicht impfen, obwohl sie an der Quelle sitzt..... Sagt schon sehr viel aus finde ich!
Was nutzt mir eine Impfung gegen ein Bakterium, das hier nicht exisitert?

Laut Angaben des Robert-Koch-Institutes sind etwa 6–35 % der Zecken in Deutschland von Borrelien befallen. Nach einem Zeckenstich kommt es in 1,5–6 % der Fälle zu einer Infektion. In 0,3–1,4 % der Fälle kommt es zu einer Erkrankung.[4]  Quelle WIKIPEDIA

Zum Nachlesen: Borreliose auf Wikipedia

Eine Immunisierung gegen diese Bakterien ist also nicht möglich. Da hilft wirklich nur eine frühzeitige Therapie, wenn man Symptome aufweist.

Ich hatte vor Jahren einen Zeckenbiss, bei dem sich zwar kein Hof gebildet hat, der aber eine sehr große Rötung aufwies. 
Ein Test wäre hier nur aussagekräftig gewesen, wenn vor dem Biss Blut genommen worden wäre und dann in 3-4 Wochen OHNE THERAPIE nochmal Blut genommen wird. Dann kann man vergleichen, ob man wirklich infiziert ist.
Wie gesagt  - man hätte auch noch eine Blutprobe vorher gebraucht - ohne Zeckenbiss und möglichst nicht zuuuu alt.... aber wer geht schon alle 4 Wochen zum Arzt und lässt sich aus diesem Grund Blut abnehmen?

Daraufhin durfte ich 3 Wochen lang Antibiotika vom feinsten nehmen. Eine Stunde nach der Einnahme hatte ich 22 Stunden Kopfschmerzen. Also musste ich parallel noch Schmerztabletten schlucken - 3 WOCHEN!!

Heute warte ich erstmal ab, ob sich überhaupt Symptome einstellen, denn es sind ja nicht 100% der Zecken Träger.

FSME

Gegen dieses Virus kann man sich "immunisieren" lassen. Jeder sollte jedoch für sich entscheiden, ob das nötig ist.
Ich finde, die Zahlen sprechen für sich:
In Risikogebieten liegt der Anteil der FSME-infizierten Zecken bei etwa 0,1 % bis 5 %.
In Deutschland ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis seit 2001 nach § 7 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz durch den Leiter des diagnostizierenden Labors meldepflichtig. Im Jahr 2004 wurden insgesamt 274, im Jahr 2005 432 und 2006 546 Fälle gemeldet, die den Falldefinitionen des Robert-Koch-Institutes (RKI) entsprachen. Im Jahr 2007 war entgegen den Prognosen des RKI mit 238 Fällen ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, 2012 wurden 195 Fälle gemeldet, 2013 dagegen 420, 2014 waren es 260 und 2015 wurden 223 Fälle verzeichnet. 2016 stieg die Fallzahl auf 344 an. Als „Fall“ wird hierbei bezeichnet, wenn bei einer Person, die:
  1. grippeähnliche Beschwerden oder Symptome des zentralen Nervensystems hat,
  2. ein labordiagnostischer Nachweis (Serologie oder PCR) einer zugrundeliegenden FSME gelingt.
Dafür, dass so wenige Zecken infiziert sind, ist die Zahl der 
"Fälle" gering.
In den USA ist die Impfung gegen FSME nicht mehr zugelassen.
Sagt schon was oder?
Selbst unser Kinderarzt findet unter diesen Umständen 
die Impfung mehr belastend als vorbeugend.

Mehr über FSME und den Impfstoff auf Wikipedia

Bis heute ist ja bei vielen Vieren unklar, ob das Virus an sich oder
die "Ausscheidung" des Virus die Erkrankung verursacht.
Z.b. löst das Bakterium Clostridium tetani  auch bekannt als Wundstarrkrampf durch seine toxischen Ausscheidungen die Krankheit aus.
Gegen ein Gift vorbeugend zu Impfen ist purer Schwachsinn.
Dann könnte ich mich auch gegen Schlangengifte immunisieren lassen oder gegen Arsen..... das wäre doch was *lach*
Warum meinst du, bekommst du eine Spritze gegen Tetanus, wenn du eine Verletzung hast obwohl du immunisiert bist?

Genau aus dem Grund, warum man auch NACH einem Schlangenbiss das Gegenmittel verabreicht und nicht VORHER!

Summa Summarum:
Meiner Meinung nach sind die Meisten - wohlbemerkt nicht alle - Impfungen für die KATZ und reine Panikmache.

Vielleicht konnte ich dich ein bisschen zum Nachdenken anregen
oder wenigsten dass du vieles Hinterfragst und dir deine eigene Meinung bildest


 
6 Kommentare
  1. Ui, heute bist du gleich mit zwei so informativen Post dabei. Guter Post.
    Liebe Grüße,
    Petra

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  2. Ein sehr guter und informativer Post. Dass die Zahlen so klein sind hätte ich nicht gedacht und im wesentlichen scheint die Impfung dann wohl doch eher nur gut für die Pharmaindustrie zu sein.
    Danke für die Info!!!
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. ja das denke ich ebenfalls - die machen mit so manchem "mittelchen" ihren reibach

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  3. Hej Gusta,
    ich bin nicht ganz einer meinung mit dir :0) das was du schreibst finde ich gut und das klingt in meinen ohren sehr schlüssig. Ich hatte einen Kollegen, der nach einem Zeckenbiss eine Borreliose bekommen hat, das konnte man aber erst viel später diagnostizieren, lange Zeit wusste keiner, woher die probleme kamen. Er konnte dann nicht mehr als Ergotherapeut arbeiten. Bei anderen Impfungen wie z.B. Masern bin ich der meinung, das geimpft werden sollte, die zahl der impfschäden ist verschwindend gering im gegensatz zu den geschädigten kindern ohne impfschutz! schöner post und sehr informativ, gewohnt streitbar, die liebe gusta :0) :0) schau doch mal heute bei mir vorbei, ja? ist was Tolles :0) ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

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    1. Borreliose ist eh schwer zu diagnostizieren. Eine vorbeugende Impfung dagegen gibt es ja nicht. Und wie gesagt - ich finde manche Impfungen durchaus sinnvoll :)
      Aber klar - ein sehr kontroverses Thema.
      Liebe Grüße
      Gusta

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  4. Vielen Dank Gusta für deinen prompten Artikel. Wieder sehr aufschlussreich.

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