Mittwoch, 12. Oktober 2016

Budapest - Teil 16: Aquincum

"Die spinnen, die Römer"

wie Asterix so treffend sagte. Daran mussten wir immer wieder denken, als wir durch die alten Mauern des Aquincums schlenderten.

Die Römer siedelten in Budapest (Aquincum) von ca. 40 bis ca 430 n. Chr.
Die Siedlung reichte vom jetzigen Burgpalast bis zur heutigen Ausgrabungsstätte - das ist eine Strecke von ca. 8 km (zu Fuß  ca. 1 3/4 Stunden).
Also nicht gerade klein für eine Siedlung. Selbst auf der Margareteninsel hatten sie einen großen Palast.

Im Museum gab es viele schöne Ausstellungsstücke und im Keller sogar ganz viele Dinge zum selbst ausprobieren.
Puzzeln, malen .. sogar ein Mosaik konnte man fertigen.... aber dazu hatten wir einfach keine Geduld :)
Aus dem großen Palast wurden einige Schätze geborgen.








Die heutigen Ruinen sind nur ein kleiner Teil der damaligen Siedlung. Hier finden sich Kaufmannshäuser/Läden, der Fleischmarkt, ein Schrein, Tempel, ein paar Wohnhäuser (darunter der Palast des Oberbefehlshabers) und viele viele Bäder. 
Die Römer liebten das Wasser und wussten um die heilende Wirkung der Thermalquellen rund um Budapest.



Verschiedene Arten von Ziegelpflaster

kleines Theater



Abfluss auf dem Weg

großes Badehaus

Zulauf eines Brunnens

Badehaus mit kleineren Becken




Doppeltes Badehaus
Wasserzu- und -abflüsse
Riesige Badewanne



Unterbau von Bad und WC :)

Gut war es, dass es immer wieder Tafeln mit den Infos zu den Gebäuden auf Englisch gab. So wussten wir wenigesten was das einst war. Es war trotzdem schwer sich vorzustellen wie hoch die Gebäude waren und wie die Fassade aussah.

Zwischendurch gab es auch immer Infotafeln zu dem jeweiligen "Viertel" (Teilabschnitt der Ausgrabung).
Reste des Trums


Säulengang des Palastes
Säulengang
In diesem kleinen Museum war gerade eine Ausstellung über die letzte Eiszeit und wie das in dieser Gegend war. Einfach beeindruckend.

Brunnen


Runien des Tempels



Brunnen an einem Hauseck


Schrein der Hl. Augusta
Schrein der Hl. Augusta




 Außerhalb des Ausstellungsgeländes gibt es parallel zur S-Bahn-Linie die Reste des Aquädukts zu sehen. Und an der Haltestelle stehen noch die Reste des Amphietheaters.



 Das war jetzt ziemlich viel Gestein und auch recht "trocken". Wir waren auch geplättet - vor allem, weil es auch so warm war. Zur Abkühlung spazierten wir noch durch eine Höhle. Aber das zeig ich dir ein ander mal :)

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8 Kommentare
  1. Hallo Gusta,
    ja, viel lieber wäre es mir jetzt auch gewesen, man könnte einen Zeitsprung machen und durch diese Badeanlagen spazieren...
    Beeindruckt war ich von den damaligen Pflasterarbeiten, kommen sie doch den heutigen, bekannten Plasterformen, sehr, sehr nahe.
    Den Barcode-Scanner (auf dem einen Foto) habe ich ausprobiert, nach langem HINUNDHER hat er sogar funktioniert und zeigte ein Foto an!
    LG Heidi

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  2. Wahnsinn, was ist das denn für ein Marathon-Post !
    Das muss ja anstrengend gewesen sei da alles zu begutachten.
    Immerhin eine tolle Foto-Ausbeute.
    Danke, dass du wieder an den "DND" gedacht hast.
    Liebe Grüße

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  3. Wie lange warst du in Budapest, nach einer gefühlte Ewigkeit sieht es aus. Hattet ihr eine Führung die euch durch die Sehenswürdigkeiten geführt hat. Mich beeindruckt, dass du noch alle Details so gut weisst.
    Bei den Unebenheiten auch nicht ganz gefahrlos zum Laufen.
    Aber toll wie du über diese Stadt berichtest.
    L G Pia

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    1. Es waren zwar nur 7 Tage, aber die waren voll gepackt. Ich hab gute Reiseführer und meine Tochter und ich interessieren uns für Geschichte. Da lese ich manchmal hinterher noch was nach :)
      Liebe Grüße
      Gusta

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  4. Ein schöner und interessanter Rundgang. Danke fürs mitnehmen.
    Liebe Grüße, Angelika

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  5. Mein einziger Kurzurlaub in Budapest liegt nun schon wieder lange zurück und war einfach viel zu kurz um noch mehr sehen zu können. Wir haben alles was
    möglich war hinein gepackt....
    Wie schön, dass ich nun mit dir noch ein wenig erleben konnte, vielen Dank!
    Herzliche Grüße
    von Monika*

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  6. Immer noch spannend zu lesen und hochinteressant! Dankeschön fürs Zeigen.
    Mit sonnigen Grüßen, Heidrun

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  7. Der absolute Wahnsinn welche Bauten vor so langer Zeit entstanden sind. Vielen lieben Dank fürs Mitnehmen.

    Liebe Grüße
    Rebecca

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