Freitag, 11. März 2016

Gugelhupf Elsässer Art

Es gibt mehrere Legenden wie der Kougelhopf ins Elsass gekommen ist. Eine davon besagt, dass ihn jemand aus Österreich mitgebracht hat.


So einen Kougelhoupf zu machen braucht Zeit - sehr viel Zeit wie ich feststellen musste - aber er ist auch oberlecker! 

Am besten schmeckt er in der typischen Steingutform, die wir eigens aus dem Urlaub mitgebracht haben.
 Diese Form muss vor dem ersten Gebrauch vorbereitet werden. Das habe ich schon am Tag vorher gemacht. 
Die Form wird gebuttert, für ca. 10 Minuten in den Ofen gestellt, bis die Butter geschmolzen oder eingesogen worden ist.
Danach lässt man die Form abkühlen und wiederholt den Vorgang noch 2 weitere Male.
Dann bleibt garantiert nix kleben! Ich schwöre *lach*
Für jeden weiteren Gebrauch muss sie nur einmal gebuttert werden und dann kann der Teig gleich hinein.

Ok - nun zum Rezept:
Am Tag vorher 150g Sultaninen oder Rosinen in Kirschwasser oder Rum einlegen;
wurde das vergessen geht auch dieser Trick:
alles in ein mikrowellengeeignetes Gefäß geben, abdecken und für 2 Minuten in die Mikro. Danach gut auskühlen lassen!


500g  Mehl

75g Zucker
1 TL Salz
100g Butter
2 Eier
150g Sultaninen (vorher eingelegt)
1/4 l lauwarme Milch
20g Hefe
Garnitur: wahlweise 100g Mandeln oder 8-10 große Mandeln (ungeschält) u. 50 g Puderzucker

Zubereitung:
In das Mehl alle Zutaten nacheinander mischen und gut verkneten. Den Teig fest mit der Hand schlagen und warm stellen, bis er aufgegangen ist (doppelt so groß)
Inzwischen die Mandeln in einer Schüssel mit kaltem Wasser eintauchen und in jede Vertiefung legen.
Ich habe darauf verzichtet, da ich auf Mandeln allergisch bin.

Wenn der Teig aufgegangen ist auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, flach drücken und die Ränder zur mitte einschlagen, so dass eine Kugel entsteht.
Die Kugel umdrehen und mit dem Daumen ein Loch in die Mitte des Teiges drücken.
Den Teig in die Form geben und wieder an einem warmen vor Zugluft geschützen Ort gehen lassen bis er die Höhe der Form erreicht hat (bei mir dauerte es etwa 1 Stunde).
Den Gugelhupf in den vorgeheizten Backofen schieben und ca. 35-45 Min backen. 
Vorsicht - nicht überbacken. Der Kuchen sollte hellbraun sein, Stäbchenprobe machen.

Den Gugelhupf in der Form auskühlen lassen und stürzen, mit Puderzucker bestäuben und servieren.
Am besten schmeckt er am Tag des Backens.
Das hat man sich nach ettlichen Stunden (2 zum gehen  und 1 zum backen und kneten) auch verdient.


Ist er nicht fluffig geworden? Schade, dass ich dir nicht den Rest anbieten kann - der Aufwand hat sich allemal gelohnt.
Übrigens: Die Form wird nach Gebrauch nur gut ausgewischt , NICHT GEWASCHEN! 


Guten Appetit.

Übrigens findet ihr ganz herrliche Rezepte quer Beet in meiner Rezepte-Linksammlung


verlinkt mit:  Meertje, Crealopee, Rezepte, montagsfreuden......
10 Kommentare
  1. Hmmmm, das ist ja so ein richtiger Sonntagskuchen, liebe Gusta! Bei meiner Schwiegermutter gab es sonntags zum Frühstück immer frischen Hefekuchen. Manchmal biete ich auch welchen an, vorzugsweise an Feiertagen, wenn das Haus voll ist. Und so eine töpferne Napfkuchenform steht auch noch irgendwo im Keller. Hatte ich in unserer ersten Wohnung als Deko in der Essküche hängen. Eine schöne Gelegenheit das Teil mal wieder herauszusuchen. Danke für die Anregung und fürs Rezept!

    ♥∗✿≫✿≪✿∗♥
    Herzlich grüßt
    Uschi

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  2. Na toll, jetzt habe ich Hunger ;o)
    Danke für das tolle Rezept und die tollen Bilder, finde ich sehr interessant!
    Hab ein schönes Wochenende!
    Ina

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  3. Hm, sieht lecker aus. Danke für die Info mit der Backform, das ist ja eigentlich richtig gut.
    Lieben Gruß,
    Petra

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  4. Klingt sehr lecker. Sieht sehr lecker aus.
    Riecht und schmeckt von hier nach ... nix *g*,
    wie schade.
    Schönes Wochenende, fröhliche Grüße
    Ines

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  5. Mhmm yummy, der sieht ja köstlich aus – davon hätte ich jetzt gern ein Stück, oder auch vielleicht zwei!? Mit Kuchen bekommt man mich ja immer, hehe :D
    Das mit der Steingutform wusst ich vorher noch gar nicht, hab ich mal wieder was dazu gelernt ;)

    Liebe Gusta, hab noch einen guten Start ins Wochenende und fühl dich ganz lieb gegrüßt,
    Rosy ♥

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  6. Liebe Gusta,

    boah, der sieht so gut aus, dass ich glatt Hunger bekomme!!

    Allerliebst,
    Viktoria

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  7. Sieht lecker aus... Zum Glück habe ich gerade gegessen, sonst gäbe es definitiv noch Hunger ;-) Wobei... So ein Stück Kuchen... hmm... =)
    Hab einen schönen Tag
    Liebe Grüsse
    Debby

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  8. mmmmmhhh, der sieht zum Anbeißen aus ....
    Danke für den Tipp, wie die Form backfertig gemacht wird. Nachdem ich meinen Guglhupf immer nur in zwei Teilen aus der Form bekam, hängt die Keramikform nur zur Deko an der Küchenwand. Aber jetzt werde ich wohl nochmal einen Versuch wagen. Und der Zeitaufwand für so einen Leckerbissen lohnt sich allemale.
    Herzliche Grüße
    Gaby

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  9. The translation is not very good into English, but I could follow it and it sounds soooo gooood!

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  10. Mhhhh, von dem hätte ich mir auch gern ein Stück gegönnt. Sieht sehr lecker aus. Liebe Grüsse

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