Mittwoch, 13. April 2016

Kumihimo

Heute möchte ich eine kleine Reihe über diese alte Handwerkskunst beginnen. Ich möchte dir meine Bänder zeigen und dir von meinen Erfahrungen erzählen - vielleicht auch Tipps geben. 

Kumihimo wurde bereits vor ca. 2000 Jahren in Japan gemacht. Vor ca. 10 Jahren schwappte der Trend in den Hobbybereich nach Deutschland über.


Die Bänder werden traditionell auf einem Marudai geflochten, für den Hobbybereich wurde eine Mobidai-Scheibe gefertigt, die heute auch in Japan benutzt wird. Diese Scheibe ermöglicht einem ohne Gewichte zu arbeiten und man kann das Muster darauf festklemmen - ist ist also ideal für Unterwegs ;)

2006 habe ich verschiedene Kordeln geflochten. Diese kann man für viele verschiedene Dinge einsetzen : 
z.b. als Aufhängung
oder als Verlängerung (hier für den Einschalter der Außenbeleuchtung)
oder als Schlüsselanhänger 


Eine Kodel mit 4 Strängen in einfacher Flechtweise mit 1 Meter fertiger Länge kann in ca. einer Stunde hergestellt werden. ( Wo ich das rot-weiße Band verarbeiten werde, weiß ich noch nicht - aber mir fällt bestimmt was ein *G*)

 Als Material eignet sich alles nicht Dehnbare wie Seidenstränge, Satinbänder, Baumwolle, Leder, Alcantara, Bast,  Metallfäden etc.
glänzende Satinbänder

Es kann auch mit Material und Dicke gespielt werden und die Kordeln sehen immer anders aus. 

Vor Kurzem ist mir wieder das Buch mit den Bändern in die Hände gefallen und ich habe wieder angefangen zu flechten.
Inzwischen sind einige Bänder entstanden (die ich schon hier verarbeitet habe)  und ich möchte dir in den nächsten Beiträgen von meinen Erfahrungen berichten. Wie geflochten wird darüber haben einige Bücher geschrieben und im WWW gibt es sicherlich auch Anleitungen dazu. Sogar auf YouTube wirst du bestimmt fündig.

Mittwochs ,und nicht nur dann, mag ich Kumihimo :)

geteilt mit: Jakaster, Meertje, Crealopee, MMI, ..



9 Kommentare
  1. Die Bänder sehen echt klasse aus.

    LG
    Annette

    P.S.
    Endlich sind die Socken wieder aus der Wäsche und die Tage kommt der post.

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  2. Hallo Gusta!

    Wow, Deine Bänder sehen super aus! Ich bin ganz beeindruckt. Vor einigen Wochen bin ich irgendwo im Internet darüber gestolpert und war fasziniert davon, wie einfach das mit der Scheibe funktioniert und wie professionell das aussieht!

    lg
    Maria

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    1. Anfangs wird es noch unregelmäßig - wie beim Stricken, aber mit der Zeit hat man einen gewissen Rhythmus heraußen und dann klappt das wie von selbst. Die Scheibe kann man sich auch ganz leicht selbst basteln.
      Liebe Grüße
      Gusta

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  3. Die sind aber alle schön geworden ... !
    Ich habe auch so eine Scheibe (die runde) und habe vor längerer Zeit mal ein paar Kordeln gemacht. Ich denke, ich muss die Scheibe wieder herausholen :)
    Herzliche Grüße
    vonKarin

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    1. auf jeden Fall - jetzt so quasi Jubiläum ist, da müssen wir das doch wieder aufleben lassen ;)

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  4. Guten Morgen, liebe Gusta!
    So etwas habe ich noch nicht kennen gelernt.
    Die breiten Bänder geben bestimmt schöne Gürtel ab. Und von den schmalen hätte ich gut einige gebrauchen können als die Kinder noch klein waren. Wie oft waren da die Schnüre aus den Tunneldurchzügen diverser Kleidungsstücke verschwunden.

    ♥∗✿≫✿≪✿∗♥
    Herzlich grüßt
    Uschi

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    1. ohhh ja das tun sie. Davon erzähle ich demnächst noch was. Die schmalen wären echt gold wert für diese Tunnelzüge. Vielleicht packt es dich auch noch ;)

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  5. Mit gekauften Schablonen hast du schöne Kordeln erstellt. Ich habe mir vor Jahren eine runde <Pappscheibe geschnitten und am Rand kleine Einkerbungen geschnitten, in die die Fäden gehängt wurden. Die Kordel sieht auch schön aus ... überhaupt müsste ich die Pappe mal wieder hervorholen ...
    LG Beate

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    1. das wäre auf jeden Fall super. Dann kannst du uns mal deine Kordeln zeigen. Solche Scheiben lassen sich auch ganz leicht selbst basteln.
      LG Gusta

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